Winterwanderung Hornisgrinde-Bericht 06.12.2025
Schwarzwaldverein Forbach / Langenbrand Wanderungen und Informationen
X
X
Wanderbericht: Abenteuer auf dem Spechtspfad
Abenteuer auf dem Spechtspfad Vom Seibelseckle auf dem Westweg zum Lotharpfad Eine Wanderung des Schwarzwaldvereins Forbach/Langenbrand am Dienstag, 02. September 2025 Einen Wanderklassiker einmal anders erleben, das hat sich eine kleine Gruppe Wanderfreudiger vorige Woche am Dienstag vorgenommen. Der Westweg feiert dieses Jahr sein 125jähriges Jubiläum, das ist hinlänglich bekannt. Wer kennt ihn nicht, ist auf ihm, dem ältesten Fernwanderweg Deutschlands schon eine oder mehrere Etappen oder gar den kompletten Weg gewandert? Kaum einer, der zu Fuß auf ihm unterwegs ist, kann sich seinem Charme verschließen, erfährt man doch auf ihm alle Höhepunkte des Schwarzwaldes: Karseen, Grindenlandschaften, dunkle Fichtenwälder, steile Auf- und Abstiege. Wir sind erst gegen Mittag vom Seibelseckle losgelaufen, haben die Ausblicke auf dem Fußpfad entlang des Altsteigerkopfs genossen, kamen dann in die wilde Landschaft am Seekopf mit Blick auf den Wilden See und gelangten dann zum Infozentrum des Nationalparks. Für eine Besichtigung war dieses Mal keine Zeit, das kommt ein anderes Mal dran! An der Sprungschanze wanderten wir hoch Richtung Schliffkopf und kamen an dessen Gipfel bei beginnender Dämmerung an. Wunderbar war der Rundblick von dort auf die Hügel in Grau- und Blauschattierungen! Die Schatten wurden länger, die Lichtverhältnisse zauberhafter, es nahte die berühmte „Blaue Stunde“. In geheimnisvollem Halbdunkel kletterten wir schließlich über und durch den Lothar- und Spechtspfad und konnten die Verjüngung der ehemaligen Orkanfreifläche bestaunen. Bei der abschließenden Einkehr im Mummelsee-Restaurant ließen wir es uns schmecken und es fehlten eigentlich nur noch die Seenixen über dem dunkel daliegenden See, um den Zauber des Tages komplett zu machen! Danke an alle, die dabei waren und den Tag so perfekt gemacht haben!
Rund um die Hornisgrinde Winterwanderung am 06. Dezember >>> Bericht <<< Am Nikolaustag machte sich eine Gruppe von zehn unerschrockenen Wanderern aus verschiedenen Orten im Murgtal, aus Rastatt, aus Karlsruhe und aus Offenburg auf den (West-)Weg, um von Hundseck aus über Hochkopf, Unterstmatt und Ochsenstall die Hornisgrinde zu erklimmen. Vielleicht waren sie auch auf der Suche nach dem Nikolaus, das ist natürlich auch möglich. Das Wetter war trüb, aber zunächst trocken, wurde aber zunehmend feuchter. Aber einen wild entschlossenen Wanderer hält nichts vom Laufen ab, er/sie hat ja Regenkleidung und einen Regenschirm. Die Wege waren romantisch verschneit, tapfer stapften die Naturliebhaber auf den höchsten Berg im Nordschwarzwald. Der Wind dort oben brachte manchen Schirm an seine Grenze. Der erhoffte Nikolaus ließ sich nicht blicken, nur ein paar windzerzauste Personen irrten auf dem Gipfel herum. Umso wunderbarer war die Einkehr in der warmen und gemütlichen Grinde-Hütte, wo es süße und herzhafte Speisen gab. Auf dem bequemen Fahrweg ging es hinab zum nebelbehangenen Mummelsee und später zurück in die warmen Wohnungen. Auch wenn es für den werten Leser dieses Berichtes nicht nachvollziehbar ist: diese winterliche Tour bei Wind und Wetter hat der guten Laune in der Gruppe keinen Abbruch getan. Dr. Dorothea Polle-Holl Naturwissenschaftlerin, Wanderführerin NLP, Bezirkswanderwartin SWV doropolle@gmail.com Tel. 07228/9699518